Aktuelles
 

Nach Vereinbarung ist ein Besuch aber auch in der Herbst- und Winterzeit an allen anderen Wochentagen für Gruppen möglich. Melden Sie sich bei Jörg Echelmeyer, Tel. 05454-180 429 oder Alois Bühner, Tel. 05454-457, bzw. per E-Mail unter heimatverein@riesenbeck.de.
 
 

An folgenden Tagen ist das Landmaschinenmuseum im Jahr 2012 regulär geöffnet:

1. April 2012 14 bis 18 Uhr Saisoneröffnung mit Maschinenvorführungen und Bewirtung
6. Mai 2012 14 bis 18 Uhr Öffnung mit Führungen
3. Juni 2012 14 bis 18 Uhr Öffnung mit Führungen
1. Juli 2012 14 bis 18 Uhr Öffnung mit Führungen
5. August 2012 11 bis 18 Uhr Öffnung und Aktionstag mit Vorführungen, Führungen und Bewirtung
2. September 2012 14 bis 18 Uhr Öffnung mit Führungen
7. Oktober 2012 14 bis 18 Uhr Öffnung mit Führungen (Saisonende)

Holzschuhmaschinen arbeiten wieder perfekt

Bericht der IVZ vom 16.02.2011

Aktionstag 2010

Ein voller Erfolg war der Aktionstag am 15. August 2010. Hier ist mehr darüber zu finden.

 

Aktionstag 2009

Zu Vorführungen und einer umfangreichen Präsentation seiner Landmaschinen und Arbeitsgeräte lädt das Landmaschinenmuseum Riesenbeck am 26. Juli 2009 zwischen 11 und 18 Uhr herzlichst ein. Das Museum zeigt in drei Ausstellungsgebäuden sowie auf dem Freigelände die technische Entwicklung anhand von mehreren hundert thematisch geordneten Maschinen und Geräten. Viele Exponate sind funktionsfähig aufgearbeitet worden. Insbesondere der Saisonbeginn im April und der Aktionstag im Sommer haben sich inzwischen zu großen Veranstaltungen mit Volksfestcharakter entwickelt. Nicht nur für Gäste aus der näheren Umgebung, sondern auch aus ganz Nordrhein-Westfalen, dem angrenzenden Niedersachsen und den Niederlanden erweist sich der Aktionstag als Publikumsmagnet. Dem stark gestiegenen Interesse will der Heimatverein Riesenbeck auch in diesem Jahr wieder gerecht werden, indem er mit neuen Aktivitäten aufwartet.

In liebevoller Kleinarbeit wurden eine Zentrifuge, ein Butterstampfer sowie Buttermaschinen und weitere Geräte fachmännisch hergerichtet. Mit ihnen wird die Verarbeitung von Milch zu Butter und Buttermilch mit ihrem unvergleichlichen Geschmack erfolgen. Die „gute Butter“ kann auf Brot und Weggen aus dem Steinofen verköstigt werden.

Immer wieder ziehen alte Traktoren besonders Kinder und Männer in ihren Bann. Außer dem MAN von 1958 und dem 15PS starken, neulich aufgearbeiteten Güldner aus dem Museumsbestand präsentieren sich weitere Ackerschlepper privater Liebhaber. Natürlich fehlt auch ein alter Lanz Bulldog aus dem Jahr 1953 nicht! Nicht alltäglich zu sehen ist auch ein Einachs-Schlepper mit einem Düngestreuer.

Als zusätzlicher Aussteller konnte auch die AGRAVIS Technik Münsterland GmbH, Hörstel, gewonnen werden. Sie stellt heute im Einsatz befindliche, moderne Schlepper und Arbeitsgeräte aus. Direkt neben diesen Maschinen präsentiert das Landmaschinenmuseum auf seinem Freigelände die entsprechenden früheren Geräte als Museumsstücke. Auf diese Weise wird die rasante Entwicklung von teils einfachsten Arbeitsgeräten bis hin zum heutigen Stand der Agrartechnik verdeutlicht.

Neben diesen Höhepunkten gibt es weitere interessante Vorführungen, bei denen man gelegentlich auch selber Hand anlegen und die Arbeitsweise von Maschinen und Geräten erfahren kann. So zeigen Holzschuhmacher und Schmiede in der Museumswerkstatt wieder ihr Können. Besonders die Kleineren können sich beim Kartoffelsortieren mittels verschiedener Techniken oder beim Trennen von „Spreu und Weizen“ üben. Für die kleinen Gäste gibt es regelmäßige Mitfahrten auf dem Jagdwagen, den der museumseigene MAN-Trecker von 1958 rund um das Museumsgelände zieht. Ansonsten warten auf die Kinder weitere Überraschungen.

Für das leibliche Wohl ist mit Kaltgetränken, Kaffee und selbst gebackenem Kuchen gesorgt. Die Steinofenbrote und Weggen sind auch käuflich zu erwerben.

 

Saisoneröffnung 2009

Nach seiner Winterpause öffnet das in Deutschland wohl einmalige Landmaschinenmuseum am Sonntag, den 5. April, wieder seine Pforten. Der Heimatverein Riesenbeck lädt herzlichst zur Saisoneröffnung des Museum in den Vogelsang 75 in Riesenbeck ein. Ab 14 Uhr können wieder mehrere hundert Geräte und Maschinen aus der Landwirtschaft bestaunt werden. Während manches Tier seinen Winterschlaf gehalten hat, ging die Rentnergruppe mit großem Elan daran, ältere und neuere Ausstellungstücke gebrauchsfähig aufzuarbeiten. Aus der langen Liste der behutsam restaurierten Exponate hebt sich unter anderem eine Sackklopfmaschine hervor, die im vergangenen Jahr aus Bevergern in den Museumsbestand kam. In eine solchen kistenartigen Maschine kam ein entleerter, aber noch mit Schmutz oder Resten behafteter Kartoffel- oder Mehlsack. Durch Drehen mittels einer Handkurbel kamen Klopfer in Bewegung, die auf den Sack schlugen. Solche für viele unbekannte Maschinen waren unter anderem auch in Bäckereien im Einsatz, um noch das letzte Mehl aus den Säcken verwerten zu können.

Neben diesem voll funktionsfähigen Schmuckstück sticht auch eine Buttermaschine der Fa. Miele hervor. Sie wirkt äußerlich zunächst eher wie eine ältliche Waschmaschine. Beim näheren Hinsehen und Öffnen zeigen die „Innereien“ dann doch den wahren Zweck des bereits elektrisch angetriebenen Drehbutterfasses. Am Eröffnungstag ist es vorgesehen, aus dem Schmant bzw. Rahm von Vollmilch frische Butter herzustellen. Die Vorbereitungen dazu sind schon in vollem Gang!

Höchst interessant für kleinere und größere Landmaschinenfreunde ist der Vergleich des Heuwenders und –schwaders der Fa. Niemeyer, der HEUMA, zu einem äußerlich zunächst recht ähnlich aussehenden Gerät, der „Spinne“ der Fa. Bautz. Die unterschiedlichen Konstruktionen der beiden Maschinen lassen sich selbst von Laien schnell erkennen. Die „Spinne“ ist inzwischen ebenfalls gebrauchsfertig aufgearbeitet und erstrahlt in ihrer Unsprungslackierung.

Neben den genannten Exponaten sind in der Herbst- und Winterzeit beispielsweise ein Heurechen, eine Schrotmühle, ein Einachsschlepper mit einem Düngestreuer, eine schwere Dezimalwaage sowie eine Runkelreinigungs- und -schneidmaschine aufgearbeitet worden. Auch die Holzschuhmacherwerkstatt neben der Lederwerkstatt hat eine weitere Aufwertung erhalten. Es gibt also nicht nur die bekannten Ausstellungsstücke, sondern wie in jedem Jahr auch wieder eine ganze Reihe interessanter neuer Stücke zu bestaunen, begreifen und zu bewundern. Bei Führungen in hoch- sowie in plattdeutscher Sprache ist zu erfahren, wie die Landmaschinen aus einfachsten Anfängen heraus zu hochkomplizierten, leistungsfähigen Arbeitsgeräten entwickelt wurden.

Für das leibliche Wohl sorgen zum einen die Steinofenbäcker mit ihren köstlichen frisch gebackenen Broten und Weggen. Darüber hinaus erwartet die Besucher Kaffee und selbstgebackener Kuchen. Für die Kinder gibt es zusätzlich Mitfahrten auf einem von einem Museumsschlepper gezogenen Wagen. Der Heimatverein Riesenbeck freut sich über einen regen Besuch!

Saisoneröffnung 2008

Nach der Winterpause, die dennoch von vielen Besuchergruppen aus nah und fern für eine Besichtigung des in Deutschland wohl einmaligen Museums genutzt wurde, ist es endlich wieder so weit: Das Landmaschinenmuseum in Riesenbeck, Im Vogelsang 75, öffnet wieder seine Tore und gewährt den Besuchern einen tieferen Einblick in die Entwicklung der Landmaschinen und der Landtechnik. Mitglieder der Rentnergruppe des Heimatvereins kümmerten sich in den zurückliegenden Wintermonaten um die gebrauchsfähige Aufarbeitung vorhandener Museumsstücke ebenso wie um die fachmännische Restaurierung neuer Ausstellungsgegenstände. Wieder bewährte sich die neue Werkstatt, da sie das Arbeiten auch bei schlechter Witterung ermöglicht. Besonders hervorzuheben sind die Aufarbeitung eines Kartoffelroders und eines Heuwenders. Zudem wurde die Pflasterung des Kappschuppens rechtzeitig zur Saisoneröffnung fertiggestellt. Der Heimatverein Riesenbeck als Träger des Museums freut sich sehr, den Besuchern die Tore am 4. Mai um 14 Uhr für die Saison 2008 wieder öffnen zu können. Zu bestaunen sind am Eröffnungstag außer den mehreren hundert Ausstellungsstücken, die auf einer Ausstellungsfläche von inzwischen mehr als 500 m² den Jahresablauf der landwirtschaftlichen Tätigkeiten zeigen, auch alte Ackerschlepper. In der Museumswerkstatt wird das Gießen von Blei demonstriert, in der Schuhmacherwerkstatt die maschinelle Herstellung von Holzschuhen. Die Ausstellung bietet Liebhabern alter Landmaschinen einen Augenschmaus und Gelegenheit zum Fachsimpeln. Daneben vermittelt sie auch den jüngeren Besuchern und Kindern einen guten Einblick in die Arbeitswelt und den Wandel der Landwirtschaft vergangener Zeiten. Mit kostenlosen Treckerrundfahrten bietet das Landmaschinenmuseum den kleineren Gästen immer wieder ein besonderes Erlebnis. Für das leibliche Wohl der Besucher gibt es Kaltgetränke, Kaffee, Kuchen sowie frisch gebackene Brote und Weggen aus dem alten Steinofen. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist frei.

Es tut sich was....

Wieder haben die fleißigen Handwerker des Landmaschinenmuseums aus einem Stück ein wahres Prunkstück geschaffen. Dank der Museumswerkstatt war dies auch an Tagen mit schlechter Witterung möglich. Hier ein Bericht aus der Ibbenbürener Volkszeitung vom 24. Januar 2007.